home  

news        bio        concerts        works        repertoire        press        photos        teaching        links        contact
   

    PRESS

    LA CHAPELLE DE FRANçOIS LISZT

  
            ostthueringer zeitung, 2011/01/24 (hans lehmann)

               "es begann mit der uraufführung des jährlichen kompositionsauftrags. hannes pohlit (...) nannte sein werk "la chapelle de 
               françois liszt", in dieser reihe das bisher umfangreichste stück. als vorlage dienten ihm klavierstücke von liszt aus dessen 
               "harmonies poetiques et réligieuses". anrufung, ave maria und ein alleluja instrumentierte er für großes orchester und lässt 
               das ganze zu einer art liturgischer dichtung von beeindruckender wirkung entwickeln. (...) daniel huppert stellte sich mit 
               engagement dieser riesenaufgabe als dirigent, wobei das opus technisch und intonatorisch (...)  an die grenzen des machbaren 
               abseits gewohnten repertoires stößt und die wiedergabe deshalb extra zu würdigen ist."


    ostthueringer zeitung, 2011/01/22 (ulrike kern

      
   
(photos: peter scholz / otz)

    "wieder gehen die thueringer symphoniker ungewöhliche wege – für den nachwuchs und in gedenken an franz liszt"
    rudolstadt. "bitte hören sie auf, wenn ich abbreche, das wird sonst anstrengend", weist daniel huppert am dirigentenpult das orchester 
    im rudolstädter theater an. es ist orchesterprobe, zwei tage vor dem 4. sinfoniekonzert der thüringer symphoniker in saalfeld. alle sind         
    angespannt. der dirigent ist ein anderer als chefdirigent oliver weder. das stück ist neu, ja sogar eine uraufführung. das medieninteresse
    ist groß und eine vertreterin des deutschen musikrates während der proben stets mit videokamera anwesend. (...)
    "das auftragswerk von hannes pohlit ist unser beitrag zum liszt-jahr 2011, und wie ich meine, einer der innovativsten", erklärt oliver 
    weder. dem werk "la chapelle de françois liszt" liegen drei klavierwerke des meisters aus unterschiedlichen schaffensperioden zugrunde,     
    die pohlit als komponierte interpretation für das orchester neu gesetzt hat. damit ist der 34-jährige komponist, pianist und dirigent 
    hannes pohlit, der in leipzig zu hause ist und während der proben ebenfalls in rudolstadt dirigent und orchester unterstützte, ganz nah 
    an liszt dran. denn dieses verfahren, musik der vergangenheit durch die brille der eigenen, modernen musiksprache wiederzugeben, 
    ähnelt dem, was liszt und die romantiker stets mit ihren adaptionen und variationen getan haben. entstanden ist eine freie transkription, 
    für die hannes pohlit zwar liszt und dessen spätromantischen gestus treu bleibt, aber auch aus seinem eigenen werk zitiert, stellen 
    auskomponiert, die tonart verändert und neue übergänge zwischen den drei klavierstücken liszts schafft. herausgekommen sind viele 
    noten, ein virtuoses stück, sehr ausnotierte stimmen und ganz präzise angaben des komponisten. das heißt auch, die orchestermusiker 
    müssen noch mehr bei den noten bleiben. und auch der dirigent steht vor einer anspruchsvollen aufgabe, beispielsweise die schwierigen 
    taktwechsel zu meistern. doch hannes pohlit ist sehr zufrieden mit dem jungen mann am pult, der einst sein kommilitone im  
    dirigentenstudium war."(...)

 

thueringer allgemeine zeitung, 2011/01/20 (frauke adrians
          
              "maestros von morgen am dirigentenpult"
             
"im lisztjahr liszt spielen, das ist das eine. man kann liszts 200. geburtstag aber auch mit neuen kompositionen feiern. in saalfeld und rudolstadt bringen 
             
die  thueringer symphoniker ein werk zur uraufführung, das klavierstücke liszts zitiert und doch die tonsprache des 21. jahrhundert spricht. nicht nur die 
             
komposition ist ganz jung: am dirigentenpult stehen maestros von morgen." (...)

             rudolstadt. eine kniffligere aufgabe für einen dirigenten ist kaum vorstellbar. daniel huppert (30) studiert ein werk ein, das vor ihm 
             noch keiner aufgeführt hat, mit einem orchester, das er nicht kennt. das ganze dann auch noch in anwesenheit des komponisten, 
             der sich aus dem zuschauerraum hin und wieder mit freundlich-kritischen anmerkungen zu wort meldet. 
             dass hannes pohlit zur orchesterprobe gekommen ist, der auch erst 34-jährige urheber des werkes "la chapelle de françois liszt", das 
             findet huppert aber genau richtig. "ich bin sehr froh, dass er hier ist. schließlich kennt keiner das stück so gut wie er. und weil er 
             selbst dirigent ist, weiß er, wo die schwierigkeiten liegen." bei der probe im theater rudolstadt kommt es vor, dass huppert den 
             komponisten direkt um rat bittet: "wie willst du das haben?" generationen von dirigenten würden wohl sonst was darum geben, 
             beethoven oder tschaikowsky dasselbe fragen zu können. oder liszt." (...)

 

              

 


    "NACHTSTÜCK" for small orchestra / concert "young composers" with thueringen philharmonie gotha as conductor and composer

 
              thueringer allgemeine zeitung, 2009/01/08 (horst gröner)

 
              „wagnis mit bravour gemeistert“ 
 
             „hannes pohlit, 32 jahre alt und nicht nur komponist, sondern auch umsichtiger und konzentrierter dirigent dieses konzertes, steuerte 
               ein „nachtstück für kleines orchester“ bei, das in dieser fassung seine uraufführung erlebte. (...) kennzeichen einer auch erregt erlebten 
               nächtlichen stimmung, wunderbar in klänge umgesetzt, waren die kennzeichen dieses vielleicht eindrucksvollsten erstmals zu hörenden 
               stückes.“

 

 

    concert with symphony orchestra of the university of music "franz liszt" weimar 

              thueringische landeszeitung, 2004/05/20 (hans-jürgen thiers)
        
      „unter leitung von hannes pohlit kam es zu einem spannend abgestimmten, sauber profilierten musizieren“

 

 

    diploma exam concert with chamber orchestra of the university of music and theatre leipzig

               leipziger volkszeitung, 2003/02/18 (werner wolf)

       
       „viel gespür für feinheiten“
               „vital und virtuos mit paul hindemiths erster kammermusik beginnt im konzertsaal der leipziger musikhochschule das 
               diplom-prüfungskonzert von hannes pohlit. so ungestüm, wie sie der damals junge wilde aufs notenpapier bannte. die 
               zwölf jungen musiker lassen ihrer spielfreude freien lauf und pohlit organisiert das stürmische, rhythmische und lineare 
               geschehen mit klarer zeichengebung...“  

© 2009-2011 by Hannes Pohlit